Die Firma #Astradirect vermietet Schließfächer in Schulen. Leider wirkt die Webseite der Firma unseriös. Dort wird in einer Preisübersicht eine einmalige Kaution, die nach Vertragsende allerdings zurückgezahlt wird (sofern diese nicht mit anderen Kosten verrechnet wird), mit einer monatlich zu bezahlenden Versicherung gleichgesetzt:

Einen Hinweis darauf, dass die Kaution am Ende erstattet wird, enthält diese Übersicht nicht. Zwar ist es üblich, dass bei einer Vermietung die Kaution am Ende erstattet wird, dies wird in der Übersicht jedoch nicht verdeutlicht. Wer das Wort „Kaution” übersieht oder der deutschen Sprache nicht mächtig ist, wählt hier unter Umständen die falsche Option.
Außerdem stellt sich mir die Frage, wie unsicher die Schließfächer sind, wenn man dafür eine relativ teure Versicherung abschließen soll.
Wenn man annimmt, dass der durchschnittliche Inhalt eines Schließfachs 300 Euro wert ist, könnten pro Monat ca. 0,4 Prozent der Schließfächer ausgeraubt werden, ohne dass die Versicherung basierend auf der monatlichen Gebühr von 1,215 Euro (hier ist die Versicherungssteuer in Höhe von 19 % abgezogen) Geld nachschießen müsste (Verwaltungskosten der Versicherung nicht berücksichtigt). Bei einer Schule mit 500 Schließfächern wären das immerhin 24 geknackte Schließfächer pro Jahr.