Gefärbter Innenraumspielsand mit Asbestbelastung

Die Verbraucherzentrale NRW schreibt:

„In gefärbtem Sandspielprodukten (Magic Sand, Kinetischer Sand, Deko- und Bastelsand, Montessori-Sandspieltischen) aus China wurde in Australien und Neuseeland, aber auch in den Niederlanden und Belgien in zahlreichen Produkten Asbest nachgewiesen.“

„Normaler Spielsand für Sandkästen im Freien ist nicht betroffen.“

„Grund zu Panik besteht aber nicht, da Asbest vor allem ein Gesundheitsrisiko bei längerer Exposition und/oder hohen Faserkonzentrationen darstellt. Die meisten an Asbestose Erkrankten waren jahrelang beruflich hohen Faserkonzentrationen ausgesetzt.“

Detaillierte Infos finden sich im verlinkten Artikel.

Spielekonsole vs. Linux-PC für Kinder

Statt einer würde ich meinen Kindern für lieber einen -#PC geben.

Generell hat ein PC im Vergleich zu einer viele Vorteile, auf die ich hier aber nicht näher eingehe. Stattdessen möchte ich nur die konkreten Vorteile für Kinder beleuchten:

  1. Selbst wenn der PC nur zum Spielen verwendet wird, erlernen die Kinder im Umgang mit dem PC zumindest grundlegende Fähigkeiten der Computerbenutzung.
  2. Auch für Kinder ist ein PC ein vielseitig nutzbares Gerät (teilweise abhängig vom Alter des Kindes):
  • Texte oder Geschichten schreiben.
  • Videos, Bilder oder Tonaufnahmen bearbeiten.
  • 3D-Modelle für einen 3D-Drucker erstellen.
  • Programmieren lernen.
  • Kommunizieren.
  • Im Internet surfen.
  1. Insb. komplexere Spiele (wie z. B. Anno 1800) sind m. E. mit Maus und Tastatur besser spielbar als mit Controller. Andererseits sind Controller auch am PC verwendbar.
  2. Die PC-Version der Spiele ist in der Regel günstiger als die Konsolenversion.

PS: Sehr viele -#Spiele laufen mittlerweile problemlos unter Linux, insb. wenn sie über bezogen werden.

Kommunikationsmöglichkeiten von Grundschulkindern

Wahrscheinlich haben viele keinen Zugang zu internetbasierten Kommunikationsmöglichkeiten wie Messengern.

Da der Aktionsradius von Kindern in der Öffentlichkeit immer weiter zurückgeht und nur noch in seltenen Ausnahmefällen telefoniert wird, bleibt ihnen zur „Fernkommunikation“ nur der Umweg über die Eltern. Diese wiederum tauschen sich dann per mit den Eltern anderer Kinder aus.

Ich frage mich, ob sich der fehlende Zugang zu Kommunikationsmitteln negativ auf die auswirkt.

Man könnte nun einwenden, dass die Kinder wie in der „guten alten Zeit“ zum Telefonhörer greifen könnten. Das erscheint mir aus zwei Gründen unrealistisch:

1. Die Erwachsenen telefonieren nicht mehr – die Kinder haben also keine Vorbilder.

2. Geschriebene, asynchrone scheint vielen Erwachsenen angenehmer zu sein als ein Telefonat. Für Kinder gilt dies womöglich ebenfalls.

Google-/Apple-Zwang bei TK-Doc

Die Krankenkasse bietet eine Online-Sprechstunde an. Der volle Funktionsumfang dieser Sprechstunde ist allerdings nur verfügbar, wenn die „TK-Doc” installiert ist. Ohne App kann man z. B. keine Krankschreibung über die Online-Sprechstunde erhalten. Diese App wird exklusiv über den Play Store und den App Store vertrieben. Die Verwendung der App auf einem Gerät ohne Google-Account (Lenovo-Tablet mit original -Betriebssystem) war nicht möglich. Die App verweigert mit Verweis auf den Play Store jegliche Funktion.

Dass eine Online-Sprechstunde nicht auch im Browser angeboten wird, ist für mich schwer nicht nachvollziehbar. Insbesondere, da es zertifizierte Videokonferenzsysteme für Psychotherapien gibt, die rein browserbasiert sind. Das heißt, Psychotherapeutinnen können online Therapiestunden abhalten, ohne ihren Patientinnen die Installation einer bestimmten Software oder eines bestimmten Betriebssystems (samt Google-Account) vorzuschreiben.

Insbesondere in dringlichen Situationen ist es sehr wichtig, möglichst ohne Hürden auf einen solchen Dienst zugreifen zu können.